Wir feiern dieses Jahr unser 20-jähriges Bestehen, wenn das nicht ein Grund zum feiern ist.
Auf dem Plan stehen einige Aktionen für die Chormitglieder und wir veranstalten im
September unser Jahreskonzert.
Dieses Jahr heißt unser Motto für das Konzert "Querbeet".
Wir singen ein Mix aus Liedern, die wir in den 20 Jahren einstudiert
haben. Jedes aktive Chormitglied durfte seine Lieblingslieder aus dem
Repertoire auswählen. Die Lieder, die die meisten Stimmen bekommen
haben werden am 16. September 2012 in der ev. Stadtkirche Westerkappeln
zum besten gegeben. Es ist wirklich alles dabei, von ABBA über Beatles
bis hin zum großen Halleluja von Händel.
Wie ihr seht ist für jeden Geschmack etwas dabei, wir freuen uns auf euch
Es grüßt ganz herzlich, der Junge Chor Westerkappeln
Samba, Rumba und Calypso in der Kirche „Misa de Solidaridad“ von Thomas Gabriel
Der Junge Chor Westerkappeln
Combo Latino
Leitung: Martin Ufermann
Lateinamerikanische Rhythmen und Instrumente bestimmen dieses folkloristisch eingefärbte Konzert.
Im Mittelpunkt steht die „Messe der Solidarität“ von Thomas Gabriel, die im Jahr 2000 aus Anlass des 40. Jahrestages der Partnerschaft
zwischen dem Bistum Trier und Bolivien entstand.
Zwei Kulturkreise, der lateinamerikanische und der europäische, begegnen sich in diesem gut halbstündigen Werk.
Der Messtext, der vom Chor abwechselnd auf deutsch und spanisch vorgetragen wird, wird durch ein typisch lateinamerikanisches Instrumentarium
(Charango, Gitarre, Flöten, Bass und Percussion) in ein farbenprächtiges, folkloristisches Gewand gefasst.
Auch die Grooves der weiteren Stücke des abwechslungsreichen Konzertprogramms sind in der lateinamerikanischen Musik verwurzelt:
instrumentale und vokale Samba-, Rumba- und Calypsoklänge werden unsere altehrwürdige Stadtkirche erfüllen.
Lassen Sie sich überraschen!
Sonntag, 19.September 2010um 20.00 Uhr in der ev. Stadtkirche Westerkappeln
Ab diesem Jahr möchten wir allen Interessierten, die in unserem Chor mitsingen möchten,
die Möglichkeit geben bei uns neu einzusteigen. Der Junge Chor Westerkappeln plant
einzelne Projekte, die auf einen Zeitraum beschränkt sind.
Eingeladen ist jeder der Spaß am singen hat. Notenkenntnisse und Chorerfahren sind
zwar von Vorteil, aber nicht erforderlich. Evtl. können wir ein Stimmtraining anbieten,
um festzustellen, in welcher Stimmlage du singen kannst, falls du es noch nicht weißt.
Bei Interesse könnt ihr euch auch an unseren Chorleiter wenden.
Der Junge Chor Westerkappeln freut sich auf jede(n) neue(n) Mitsänger(in). Bis bald!
2009
„500 Jahre klingendes Gotteslob“
Festkonzert zum Kirchenjubiläum
Seit 500 Jahren erklingt Kirchenmusik in der Westerkappelner Stadtkirche in der Baugestalt, wie wir sie heute kennen.
Aus diesem Anlass hat Kantor Martin Ufermann ein ganz besonderes Festkonzertprogramm zusamengestellt, das am
Samstag den 3.Oktober 2009, um 19.00Uhr, in der ev. Stadtkirche
erklingt.
Es präsentiert aus jedem dieser Jahrhunderte einen kirchenmusikalischen „Knüller“ zum Thema „Lob und Dank“.
Bei der Programmauswahl wurden außerdem Komponisten berücksichtigt, die im Jahr 2009 einen besonderen Geburts- oder Todestag haben. So erklingen beispielsweise das große und berühmte „Halleluja“ sowie die Ouvertüre aus der „Feuerwerksmusik“ von Georg Friedrich Händel, der vor 250 Jahren starb.
Vor 200 Jahren geboren wurde Felix Mendelssohn-Bartholdy, von dem neben einer festlichen Psalmvertonung auch Auszüge aus seiner Sinfonie „Lobgesang“ zu hören sein werden.
Im Geburtsjahr Mendelssohns starb Joseph Haydn, dessen berühmter Chor „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“ aus dem Oratorium „Die Schöpfung“ ebenfalls zu Gehör gebracht wird.
Das älteste Stück des Programms stammt aus dem 16.Jahrhundert und ist ein genial komponierter Kanon für bis zu acht Stimmen des Engländers Thomas Tallis.
Ebenfalls aus England kommen zwei Stücke aus dem 20. Jahrhundert, die mit ihrer eingängigen Melodik fast an Pop-Musik erinnern: John Rutters „Schau auf die Welt“ und „Gott segne und behüt dich“.
Ausführende sind neben Gesangs- und Instrumentalsolisten die
Kantorei und
der Junge Chor Westerkappeln
sowie das Orchester des Goethe-Gymnasiums Ibbenbüren
(Einstudierung: Heiner Vornhusen)
unter der Gesamtleitung von KMD Martin Ufermann
2008
Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach im Kerzenschein
„Jauchzet, frohlocket“ – mit einem Jubelchor, begleitet von Pauken und Trompeten, Streichern, Bläsern und Orgel
beginnt Johann Sebastian Bachs berühmtes und immer wieder populäres Weihnachtsoratorium.
Am 3.Adventssonntag, 14.Dezember, um 19.00Uhr
wird dieses mitreißende Werk
vom Jungen Chor und der Kantorei Westerkappeln zusammen mit Solisten
und dem Orchester des Goethe-Gymnasiums Ibbenbüren (Einstudierung: Heiner Vornhusen)
in der Westerkappelner Stadtkirche zur Aufführung gebracht.
Die Leitung hat Kirchenmusikdirektor Martin Ufermann.
Johann Sebastian Bach erzählt in den ersten drei Kantaten des Weihnachtsoratoriums
in abwechslungsreicher Folge von Rezitativen, betrachtenden Arien, Chorälen und groß angelegten Chören
die Weihnachtsgeschichte, so wie sie der Evangelist Lukas aufgeschrieben hat.
Wohl vertraut sind die Worte der biblischen Erzählung.
Festlich eingerahmt durch die klangvollen Chor- und Orchesterklänge bekommen sie eine ganz besondere Leuchtkraft.
So stellt dieses Konzert eine stimmungsvolle Einstimmung auf das Weihnachtsfest dar,
zumal das Kirchenschiff nur durch die Kerzen der alten Kronleuchter erleuchtet wird.
Zum einem gut 100 Sänger umfassenden Gesamtchor schließen sich einmal mehr
der Junge Chor Westerkappeln und die Kantorei der ev. Stadtkirche zusammen
„Sometimes I feel like a motherless child“ von Ralf Grössler
für Solo, Chor und Orchester
(Oboe, 4 Saxophone, 3 Trompeten, 3 Posaunen, Streicher, Klavier, Schlagwerk)
Joanne Bell – voice
Saxophonquartett Volker Winck
Dagmar Grössler-Romann – Vibraphon
Joachim Dölker – Drums
Christian Schauerte – Piano
Der Junge Chor Westerkappeln
Ki-Pop-Chor Mettingen
Orchester des Goethe-Gymnasiums Ibbenbüren
(Einstudierung: Heiner Vornhusen)
Leitung: KMD Martin Ufermann
Gospel-Rhapsodie zum Vaterunser mit Joanne Bell (USA) in der Stadtkirche
Viele haben schon darauf gewartet und freuen sich darauf:
Ein Wiedersehen und –hören mit der schwarz-amerikanischen Gospel-Diva Joanne Bell,
die im Herbst 2004 bei der „Mass of Joy“ von Ralf Grössler rund 3000 Zuhörer
in fünf ausverkauften Konzerten in
Westerkappeln, Osnabrück, Ibbenbüren und Mettingen begeisterte.
Nun kommt Joanne Bell zu einem neuen musikalischen Großprojekt von Ralf Grössler und singt in vier Konzerten den umfangreichen Solo-Part seiner packenden Gospel-Rhapsodie zum Vaterunser „our father in heaven“.
200 Mitwirkende unter der Gesamtleitung von Kirchenmusikdirektor Martin Ufermann
versprechen wieder ein Musikerlebnis mit Gänsehautgefühl!
Wo findet der Mensch seine tiefste Geborgenheit?
Mit dieser existenziellen Frage setzt sich Ralf Grössler,
Kirchenmusiker an der Alexanderkirche in Wildeshausen,
in seiner im Jahr 2002 nach der „Mass of joy“ entstandenen symphonischen Rhapsodie
„Our father in heaven“ („Unser Vater im Himmel“) auseinander.
Groß angelegt und farbig ist die Besetzung des ca. 90-minütigen Werkes:
Solosängerin, fünfstimmiger Chor, Orchester, vier Saxophone,
Vibraphon, Pauken, Schlagzeug und Klavier.
Ebenso facettenreich die Textvorlage:
Sie assoziiert mit Versen des Alten und Neuen Testaments und des Vaterunser-Gebetes in vielfältiger, kontrastreicher Weise menschliche Lebenssituationen. Das Vereinsamungsgefühl des modernen Menschen in der Hektik unserer Kommunikationsgesellschaft wird dabei ebenso verklanglicht wie die Erfahrung, dass mancher Hilferuf lange ungehört zu verhallen scheint. „Sometimes I feel like a motherless child“ – ja, wie ein von der Mutter verlassenes Kind fühlen wir uns manchmal. Der Text und vor allem die Melodie dieses alten, ausdrucksvollen Spirituals durchzieht Grösslers Werk in vielen Variationen. Doch der Mensch kann sich an Gott wenden, zu ihm rufen und mit den Bitten des Vaterunsers zu ihm beten. So bilden Bibeltexte der Hoffnung, des Trostes und des Vertrauens den anderen Pol, der schließlich einmündet in den Lobpreis „Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit, Amen“.
Die Tonsprache der Gospelmusik, ihre ausdrucksstarke Melodik, ihre große Klangfarbigkeit und vor allem ihre vielfältige, groovige Rhythmik eignen sich hervorragend, dieses spannungsvolle Stimmungsbild musikalisch umzusetzen.
Mit der schwarzamerikanischen Sängerin Joanne Bell, die bereits im Jahr 2004 bei der Aufführung von Ralf Grösslers „Mass of Joy“ rund 3000 Zuhörer in fünf ausverkauften Konzerten in ihren Bann zog, erwartet die Zuhörer eine stimmgewaltige, ausdrucksstarke Sängerin, die in großer improvisatorischer Freiheit den umfangreichen Solopart gestaltet. Den über 130 Sänger umfassenden Chor bilden der Junge Chor Westerkappeln und der Ki-Pop-Chor Mettingen. Beide Chöre überzeugen immer wieder durch ihren engagierten, rhythmischen Gesang. Das Orchester des Goethe-Gymnasiums-Ibbenbüren (Einstudierung: Heiner Vornhusen) wird um eine Bigband mit professionellen Jazz-Musikern ergänzt, zu denen u.a. das Saxophonquartett Volker Winck, der Schlagzeuger Joachim Dölcker sowie Dagmar Roman-Grössler als Vibraphonistin gehören.
Im Alter von 5 Jahren begann ich bei meiner Mutter mit erstem Klavierunterricht.
Zwei Jahre später bekam ich dann bei unserem Kirchenmusiker und Studiendirektor Trautmann in Bitburg Klavierunterricht. Mit 13 Jahren wechselte ich auf die Orgel.
Hier entstanden in dieser Zeit bereits erste Kompositionen für Orgel.
Nach unserem Umzug nach Bayerisch-Gmain, bei Bad Reichenhall, bekam ich dort beim städtischen Kantor Dietrich Hildebrandt Orgelunterricht. Mit 15 Jahren legte ich in Traunstein die D-Prüfung mit sehr gutem Erfolg ab. Unmittelbar nach dem Abitur konnte ich in Bayreuth extern die C-Prüfung ablegen und mich durch den guten Notendurchschnitt für ein Studium im 2.Studienjahr qualifizieren. Nach einem Jahr wechselte ich an die Musikhochschule nach München.
Seit meinem Studium beschäftigte ich mich intensiv mit dem Leben und Wirken George Gershwins. Ich schrieb eine Facharbeit über die Jazzelemente in seiner sinfonischen Musik.
Fasziniert war ich von der Möglichkeit der Verbindung populärer Musikelemente mit klassischen Formen. Gershwin hatte es geschafft, die Musik von der Straße, mit der er groß geworden ist, in den klassischen Konzertsaal zu bringen und sie so salonfähig zu machen.
Ich studierte seine Werke und seine Instrumentationen. Zur gleichen Zeit fing ich an, mich mit Gospelmusik auseinanderzusetzen. Ich schrieb erste Werke für Chor und Orchester. Zu meinem Glück hatten meine Mitstudenten an dem Fach „Tonsatz und Komposition“ wenig Interesse, sodaß ich in der Regel mit meinem Kompositionslehrer, Herrn Robert Maximilian Helmschrott, alleine war und so mit ihm meine Instrumentationen besprechen und bearbeiten konnte. In dieser Zeit habe ich eine Menge gelernt.
Nach Abschluß meines Studiums 1982 verkaufte ich meine elektronische Orgel und kaufte mir dafür ein Vibraphon. Ich gründete in Fürstenfeldbruck einen Gospelchor, der sich später den Namen „Sing and Pray“ gab und der bis zum heutigen Zeitpunkt unter kompetenter Leitung weiter exisitiert. In dieser Zeit begann ich mit der Komposition meiner ersten großen Gospelmesse für zwei Chöre, Solo und Orchester. Daneben schrieb ich die ersten Kindersingspiele, die im Strube-Verlag in München gedruckt wurden.
Mit zu meinen Aufgaben gehörte in Fürstenfeldbruck die Leitung des Posaunenchores. Auch für diese Arbeit schrieb ich eigene Stücke für den direkten Gebrauch. Durch Veröffentlichungen im Strube-Verlag wurden nach und nach Herausgeber neuer Posaunenliteratur auf mich aufmerksam. Daraus entstanden eine Vielzahl von Choralvorspielen und Bearbeitungen, auch unter Verwendung bekannter Spiritual-Melodien.
1984 fand die Uraufführung meiner ersten Gospelmesse in der Erlöserkirche Fürstenfeldbruck statt. Eine Wiederholung der Messe im Jahr 1985 wurde durch den bayerischen Rundfunk mitgeschnitten und ein halbes Jahr später gesendet.
1986 folgte eine Gospelsinfonie für Solo, Chor und großes Orchester.
1988 schrieb ich die "Missa parvulorum Dei" , eine Gospelmesse für Gospelchor, Solo und Orchester, die 1990 von Radio Bremen aufgenommen und gesendet wurde. Diese Messe wurde komplett im Strube-Verlag in München gedruckt. Seither findet sie großen Anklang und wird in ganz Deutschland viel aufgeführt.
In meiner Zeit als Kantor der Alexanderkirche Wildeshausen schrieb ich zwei Musicals, die mit großem technischem Aufwand in der Kirche realisiert wurden.
1998 entstand die "Mass of Joy", eine Gospelmesse für Solo, 2 Chöre und Orchester.
2002 folgte die symphonische Rhapsodie "Our father in heaven", für Solo, 2 Chöre und großes Orchester.
Meine heutigen Schwerpunkte sind nach wie vor Gospelmusik, aber auch der gesamte Kinder- und Kleinkinderchorbereich, mit Liedern, gesungenen Geschichten und Singspielen.
Was mir wichtig ist ...
Meine Kompositionen sind fast ausschließlich für den eigenen Bedarf entstanden und in meine Arbeit eingeflossen. Sie sind also quasi Ausdruck meiner Vorstellung vom Leben und Wirken als Kirchenmusiker. Dabei ist mir die Arbeit mit Erwachsenen und Jugendlichen ebenso wichtig wie die Arbeit mit Kindern, wenngleich die Arbeit mit Kindern zeitaufwendiger, anstrengender und kraftraubender ist. Daß sie mich intensiv mit Lebendigkeit und neuer Kraft erfüllt, erfahre ich nach jeder Kinderchorfreizeit, wenn ich das Gefühl habe, dass mir der Lautstärkepegel beispielsweise bei den Mahlzeiten richtig fehlt.
Ich glaube, dass es insbesondere die Kinder und Jugendlichen sind, die mich zum weiteren Komponieren anregen und motivieren.
Diese Form von Lebendigkeit hat unsere Kirche und somit unsere Kirchenmusik sehr nötig und sie erfüllt alle Beteiligten mit innerer Genugtuung und Freude. Was will man mehr?
Warum habe ich mich dem Swing- und Gospelstil verschrieben? Ich denke es liegt einfach in der Möglichkeit, die unserem europäischen Kulturkreis weitgehend fehlt, den Körper im Einklang mit der Musik in Schwingung und direkte Bewegung zu versetzen. Kleine Kinder gehen oft viel ungezwungener damit um, wenn sie beispielsweise in Gospelkonzerten und bei swingender Posaunenchormusik im Mittelgang der Kirche automatisch zu tanzen anfangen. Ich freue mich über jede Form von spontaner Lebendigkeit.
Joanne Bell
Bereits bei der "Mass of Joy" durften wir mit Joanne Bell wundervolle und jedesmal einzigartige Konzerte erleben. Wir freuen uns auch diesmal wieder sehr auf die Konzerte mit ihr.
Joanne Bell .. geboren in Kalifornien/USA,
klassisch ausgebildete Sängerin und lebt in Hamburg.
Sie war zuletzt zu sehen in "Bessie and Billie" sowie am Theater Komödie am Kurfüstendamm in Berlin mit Judy Winter in "Schöne Überraschung". www.kempf-theater.de/happyday/index.shtml
Joannne Bell...Gewaltig und einfühlsam, kraftvoll und doch emotional, das ist die Stimme von Joanne Bell, die in der schwarzen amerikanischen Kirche ihres Vaters aufwuchs.
Ihr Rhythmusgefühl und Showtalent sind einzigartig und auch ihr Repertoire ist ebenso abwechslungsreich. Egal ob Gospel, Blues, Jazz, Soul oder auch Oper, die ausgebildete Opernsängerin versteht es immer, das Publikum in ihren Bann zu ziehen und mitzureißen. www.justjazz.de