Presse

 

 


 

 

Festliches Weihnachtskonzert im Kerzenschein

Über 150 Mitwirkende in der Westerkappelner Stadtkirche

 

Es hat inzwischen eine rund 30-jährige Tradition: das Festliche Weihnachtskonzert am 4.Adventssonntag in der Stadtkirche Westerkappeln. Und so laden auch in diesem Jahr wieder Chöre und Musikgruppen der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde am kommenden Sonntag, 18.Dezember, um 19.00Uhr die Zuhörer in das stimmungsvoll mit den Kerzen der drei alten Kronleuchter erhellte ehrwürdige alte Gotteshaus ein. Die über 150 Mitwirkenden setzen sich diesmal aus dem katholischen Kirchenchor und der Querflötengruppe „Cantabile“, beide unter Leitung von Veronika Hoffstädt, sowie der Kantorei, dem Flötenensemble und dem Posaunenchor der Stadtkirche sowie dem Jungen Chor Westerkappeln unter Leitung von Kantor Martin Ufermann zusammen, in dessen Händen auch wieder die Gesamtleitung des Konzertes liegt. Auf dem abwechslungsreichen Programm stehen alte und neue Advents- und Weihnachtsmusik zum Zuhören und Mitsingen. Zum Konzertschluss werden sich wieder alle mitwirkenden Chöre und Ensembles zum gemeinsamen, klangvollen Musizieren vereinigen. Der Eintritt zum Weihnachtskonzert ist frei. Es wird traditionell eine Kollekte für die Aktion „Brot für die Welt“ gesammelt. Weitere Informationen unter www.kirchenmusik-westerkappeln.de

 Wenn die vielen Kerzen der wunderschönen Kronleuchtern beim Weihnachtskonzert am 4.Adventssonntag die altehrwürdige Westerkappelner Stadtkirche in ein warmes Licht tauchen, beginnt für viele Konzertbesucher traditionell die eigentliche Weihnachtszeit.

 

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Musical-Oratorium „SIMEON“ verbindet die Musikgenres

Einstimmung auf Advent und Weihnachten von Klassik bis Pop

 

Vom alten liturgischen Lobgesang über das klassische Weihnachtslied bis hin zur Pop-, Jazz- und Latinmusik reicht der musikalische Bogen, den der Komponist Thomas Gabriel (*1957)

in seinem im Jahr 2007 entstandenen Musical-Oratorium  „Simeon“ spannt. Am kommenden Wochenende wird es gleich zweimal in der Stadtkirche Westerkappeln zur Aufführung gebracht: am Samstag, 12.11., um 19.00Uhr und am Sonntag, 13.11., um 17.00Uhr. Entsprechend variabel und stilsicher müssen die Mitwirkenden dieses Projektes sein.

Ralf Emge, der die Titelrolle des alten Simeon singt, der sehnsuchtsvoll auf das Eingreifen Gottes in die chaotischen Geschehnisse dieser Welt hofft, studierte klassischen Gesang in Frankfurt, Saarbrücken und Weimar. Seit 1990 konzertiert er im In-und Ausland mit namhaften Orchestern und Dirigenten. Neben der alten Musik widmet sich Emge, der auch als Chorleiter und Stimmbildner tätig ist, auch der zeitgenössischen Musik. Sein Gegenüber, die Prohetin Hanna, wird von Christine Karolius verkörpert. Sie studierte, wie Marion Gutzeit, die die Partie der Maria singt, am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück Gesang und war schon mehrfach in der Stadtkirche als Solistin zu hören. Ebenso wie Marion Gutzeit legt auch Sven Leimann, der als Evangelist die Geschichte von Simeon aus dem Lukasevangelium erzählt, einen Schwerpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit auf die Gesangspädagogik und den Pop-Gesang. Weitere Rollen (Hirten / Engel) übernehmen Mitglieder des Jungen Chores.

Dass sich das Orchester des Goethe-Gymnasiums Ibbenbüren, Einstudierung: Heiner Vornhusen, sowohl im klassischen wie im populären Musikgenre auskennt, hat es schon bei vielen Gastkonzerten in Westerkappeln unter Beweis gestellt. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an mehrere Gospelmessen von Ralf Grössler oder das Musical „Emmaus“. Auch die Kantorei und der Junge Chor Westerkappeln sind inzwischen leidenschaftliche musikalische „Grenzgänger“ geworden. Ihre gemeinsamen Konzertprojekte reichen von Bachs Weihnachtsoratorium über die Klassik und Romantik bis zum Pop- und symphonic Gospelmusical. Die musikalischen Fäden hält wieder Kirchenmusikdirektor Martin Ufermann in den Händen. Sein Musikerherz schlägt bekanntermaßen ebenso für das klassische Repertoire wie für die gospel- und Popmusik. So dürfen sich die Zuhörer am Wochenende auf eine gleichermaßen anrührende wie packende Geschichte der Bibel in einem vielfältigen musikalischen Gewand freuen: fetzige Rhythmen, gefühlvolle Pop-Balladen und mitreißende Chorstücke.

Karten gibt es noch bis Samstagmorgen zum ermäßigten Vorverkaufspreis von 12€ (Schüler: 8€) bei Lotto Bensmann (Tel.:05404/1876) und bei den Chormitgliedern. An der Abendkasse, die jeweils 45 Minuten vor Konzertbeginn öffnet, kosten die Karten 15€ (erm.:10€).

 

Weitere Informationen unter

www.kirchenmusik-westerkappeln.de

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Quelle: WN 28.02.2011

Gesungene Nachrichten der Liebe

 

Den Chorsängerinnen beim Gospelkonzert war der Spaß deutlich anzumerken,...Foto:
Den Chorsängerinnen beim Gospelkonzert war der Spaß deutlich anzumerken,...Foto:
(Gabriele Böhm)


Westerkappeln - „Es war ein tolles Erlebnis, hier in Westerkappeln zu sein,“ sagte David Thomas. Der internationale Gesangsstar hatte am Wochenende den 14. Gospelworkshop der Evangelischen Kirchengemeinde geleitet. Am Sonntagnachmittag fand mit dem Projektchor „The Joyful Gospel Singers“ das Abschlusskonzert statt.


Die Kirche war restlos besetzt: Das Schiff mit dem Publikum, der Chorraum mit rund 150 Sängerinnen und Sängern im Alter von zehn bis 70 Jahren. Kreiskantor Martin Ufermann begrüßte die Gäste und nannte David Thomas einen Musiker, der mit dem Herzen singt: „Wir haben an diesem Wochenende viel von ihm bekommen.“ Vielen Besuchern dürfte Thomas aus den Musicals „Starlight Express“, „Tabaluga“ oder „Die 10 Gebote“ ein Begriff sein. Die Wurzeln des gebürtigen Engländers liegen in Jamaica, seit vielen Jahren lebt er bereits in Deutschland.

„Mir ist es wichtig, dass die Leute aus so einem Konzert das Gefühl des Friedens und der Hoffnung mitnehmen“ so Thomas. „Gottes Liebe ist großartig und der Grund dafür, dass ich Gospelmusik mache“, So stammten viele der Songs aus dem neuen Album „The message is love“. Die Vielfältigkeit der Stücke, von klassischen Gospelelementen über Reggae bis Rock, bestimmte auch das Konzert. Thomas selbst saß an diesem Nachmittag auch am Keyboard und sang die Solostücke.

Songs wie „Lean on me“, „O happy day“, „The love of God“, „Amazing grace“ oder “Choose today”, das den Blick auf das Heute und den Wert des Augenblicks lenkt, rissen das Publikum sofort mit. Thomas und der Chor wechselten sich ab, sangen zusammen oder nahmen die gospelbegeisterten und begeistert singenden und klatschenden Gäste mit in die Runde. „Everybody“, das davon berichtet, dass jeder Mensch Liebe braucht, erklang locker und sogar mit einer Choreografie. Trotz der gewaltigen Anzahl der Sängerinnen und Sänger waren die Texte gut zu verstehen, und es bestand kein Zweifel, dass man am Wochenende gemeinsam mit viel Spaß im Gospel geschwelgt hatte.

„Help me Lord“, ein sozusagen universelles Gebet für alle Lebenslagen, hatte David Thomas bereits mit 16 Jahren verfasst. Es endete in einem mitreißenden, rauschenden „Halleluja“. Zu Thomas´ Lieblingsliedern zählt „Tell all nations“, das wiederum zur Verkündigung der Liebe Gottes an alle Nationen auffordert und in das auch arabische Klänge mit eingewoben wurden.

Der frenetische Beifall forderte Zugaben. Stehend und mitsingend erlebte die ganze Kirche das Gospelmedley „Amen“ mit Hits wie „Down by the riverside“ und „Go tell it on the mountains“ und „Until I see you again“. Pfarrerin Angelika Oberbeckmann dankte für das wundervolle Erlebnis und sprach insbesondere Martin Ufermann für die Organisation ihren Dank aus. Dieser wies schon jetzt auf den Gospelworkshop 2012 hin, den Micha Keding übernehmen wird. Das Konzert am Sonntagnachmittag war sicherlich die beste Werbung für dieses Angebot.

 

 

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Quelle: WN 28.02.2011

 

Stimmiges Erlebnis 


Der Engländer Thomas ist in seinem Element, arbeitet mit ganzem Körpereinsatz. Die Sänger lassen sich gerne auf den Mann mit dem verschmitzten Lachen ein. Kleines Foto: Die jüngsten Sänger sind zehn, die Ältesten 70 Jahre alt, „es gibt keine andere Freizeitbeschäftigung, bei der so etwas geht“, ist Kantor Martin Ufermann sicher.Fotos:

Der Engländer Thomas ist in seinem Element, arbeitet mit ganzem Körpereinsatz. Die Sänger lassen sich gerne auf den Mann mit dem verschmitzten Lachen ein. Kleines Foto: Die jüngsten Sänger sind zehn, die Ältesten 70 Jahre alt, „es gibt keine andere Freizeitbeschäftigung, bei der so etwas geht“, ist Kantor Martin Ufermann sicher.Fotos:
(Dietlind Ellerich)


Westerkappeln - „David Thomas ist ein echter Vollblutmusiker, ein toller Sänger, Pianist, Schlagzeuger, er inspiriert den Chor“ - Kantor Martin Ufermann ist begeistert. Und mit ihm die über 150 Sängerinnen und Sänger, die seit Freitagabend am schon traditionellen Westerkappelner Gospel-Workshop teilnahmen. Drei Tage lang erarbeiteten sie ein Repertoire, das am Sonntagnachmittag in der Stadtkirche präsentiert wurde.


Sie singen fast ausschließlich Songs, die der Workshop-Leiter selber komponiert hat. „Sehr anspruchsvolle Lieder“, betont Ufermann, „aber es geht gut voran“, stellt er am Samstagvormittag nach gut vier Stunden Probe fest. Das liege natürlich auch daran, dass Thomas ein toller Chorleiter sei, ist er überzeugt.

Der Engländer mit karibischen Wurzeln versucht derweil im großen Saal im Haus Bonhoeffer, die Stimmen zusammenzubringen. Die Stimmung ist gut, auch wenn noch nicht alles auf Anhieb klappt. Thomas singt die Bassstimme vor, macht deutlich, wie er sich das Ganze vorstellt. „Wenn David mit seiner Stimme die Solos singt, zieht der Chor mit“, freut sich Martin Ufermann, dass alle mit Spaß bei der Sache sind. „Everybody needs to find love“, heißt der Titel, der gerade auf dem Programm steht. Der A-cappella-Song sei gar nicht so einfach, gibt David Thomas zu. Es dauert eine ganze Weile, bis er mit dem Ergebnis zufrieden ist, bis alle Stimmen zusammen klingen. „David hat keine Noten dabei, er hat alles im Kopf, im Ohr, in den Fingern“ - Ufermann gerät ins Schwärmen, wenn er den Workshop-Leiter bei seiner Arbeit beobachtet. Und auch die Teilnehmer lassen sich von den ständigen Wiederholungen nicht entmutigen, proben immer wieder die gleichen Stellen, bis es endlich passt.

David Thomas ist in seinem Element, hat den Riesenchor von seinem Podest aus gut im Blick und auch im Griff. Er arbeitet mit dem ganzen Körper und ermuntert auch die Sänger, Körpereinsatz zu zeigen. Die lassen sich gern auf den Musiker mit dem verschmitzten Lachen ein und genießen die Proben, die Atmosphäre und natürlich auch die Pausen mit vielen netten Gesprächen.

„Der Gospel-Workshop ist für viele Teilnehmer ein Wohlfühl-Wochenende, eine Oase, in die sie eintauchen“, weiß Martin Ufermann aus Gesprächen mit den Frauen und Männern. Und es ist ein Projekt, an dem drei Generationen beteiligt sind. „Über 150 Sänger zwischen zehn und 70 Jahren, es gibt keine andere Freizeitbeschäftigung, bei der so etwas geht“, überlegt er. Lediglich ein Viertel ist zum ersten Mal dabei, viele kommen schon seit Jahren regelmäßig. „Menschen, die singen, sind kommunikative, umgängliche Menschen“, ist Ufermann sicher und fährt fort: „Musik baut eben Brücken“. „Ein Wochenende lang einen solchen Musiker erleben zu   dürfen, ist schon ein Erlebnis“, ist er sich mit den Workshop-Teilnehmern einig.

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Quelle WN 4.11.2010

Gospel-Referent setzt die christliche Botschaft in Töne um


David Thomas ist durch seine Mitwirkung unter anderem bei Musicalproduktionen wie „Starligt-Express“, aber auch als Komponist zahlreicher Gospel-, Pop- und Soultitel bekannt geworden.
David Thomas ist durch seine Mitwirkung unter anderem bei Musicalproduktionen wie „Starligt-Express“, aber auch als Komponist zahlreicher Gospel-, Pop- und Soultitel bekannt geworden.


 
Westerkappeln - Er hat mittlerweile eine lange Tradition: der Westerkappelner Gospelworkshop, den Kantor Martin Ufermann zusammen mit dem Jungen Chor seit 1998 jeweils am letzten Februarwochenende im Haus Bonhoeffer veranstaltet. Für den 14. Workshop, der vom 25. bis 27. Februar stattfindet, habe er mit David Thomas einen Referenten gewinnen können, „der als Sänger, Komponist und Musicaldarsteller eine große Palette musikalischer Talente abdeckt“, sagt Ufermann.


Der Engländer mit karibischen Wurzeln sei nicht nur durch seine Mitwirkung unter anderem bei den Musicalproduktionen „Starligt-Express“, „Tabaluga“ und „Die 10 Gebote“ bekannt geworden, auch als Chorsänger im „Marybell gospel Choir“ habe Thomas immer wieder mit seiner wandlungsfähigen, außergewöhnlichen Stimme begeistert.

Als Komponist zahlreicher Gospel-, Pop- und Soultitel erweise sich Thomas als tiefgläubiger Mensch, der die christliche Botschaft in Töne umzusetzen wisse. Für den Gospelworkshop in Westerkappeln wird Thomas Lieder nach Mitteilung von Martin Ufermann seines neuesten Albums „The Message is Love - Die Botschaft ist Liebe“ mitbringen. Die CD ist im Oktober erschienen und bietet eine große Auswahl an unterschiedlichsten Chorarrangements.

Anmeldungen für den Workshop werden ab sofort online unter
www.junger-chor-wk.de entgegengenommen. Anmeldeformulare liegen ebenfalls in den evangelischen Gemeindehäusern aus. Der Teilnahmebeitrag beträgt inclusive Notenmaterial und Verpflegung 40 Euro für Erwachsene und 25 Euro für Schüler.

Der Workshop wird auf Deutsch abgehalten. Notenkenntnisse sind nicht erforderlich. Alle singbegeisterten Menschen sind eingeladen. Weitere Informationen über den Referenten David Thomas gibt es im Internet unter
www.theworldofgospel.de .

 


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Quelle: WN Di. 31.08.2010


Latin-Klänge durchziehen Klostermauern
Junger Chor bereitet Konzert am 19.September vor


Ungewohnte Klänge durchzogen am vergangenen Wochenende die Mauern des Benediktiner-Klosters in Damme.
Rund 50 Mitglieder des Jungen Chores bereiteten dort unter Leitung von Kantor Martin Ufermann das Konzert "Spirit of Latin" vor,
das am Sonntag, 19.September, um 20.00Uhr in der Westerkappelner Stadtkirche stattfindet.
Im Mittelpunkt der intensiven Proben stand die "Misa di Solidaridad" von Thomas Gabriel,
die mit folkloristischen Melodien und lateinamerikanischen Rhythmen einen Bogen in den Kulturkreis Boliviens schlägt.
Ein typisches Instrumentarium mit Flöten, Charango, Gitarre und einer umfangreichen Percussion gibt der Musik ihr ganz spezielles Kolorit.
Das Programm wird ergänzt durch Chorstücke im Calypso-, Samba- und Rumbaryhthmus,
die den Chor vor besondere Herausforderungen stellen.
Die Vitalität der lateinamerkanischen Musik und ihre melodische Farbigkeit sorgten mit dafür,
dass die Chormitglieder im Kloster Damme ein abwechslungsreiches und anregendes Probenwochenende verbrachten, an dem auch die Geselligkeit ihren Platz hatte.

Der Vorverkauf für das Konzert am 19.September (5€/3€) hat
bei Lotto Bensmann sowie über die Chormitglieder bereits begonnen.

 

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Pressemitteilung
31.08.2009



Chor im Trainingslager für großes Jubiläumskonzert

Über 70 Mitglieder des Jungen Chores und der Kantorei der Stadtkirche verbrachten ein intensives und ertragreiches Probenwochenende im Kloster Damme.
Unter Leitung von Kantor Martin Ufermann bereiteten sich die Sänger auf das große Festkonzert zum 500.Geburtstag der Stadtkirche vor,
das am Samstag, 3.Oktober, um 19.00Uhr stattfindet.
Zusammen mit der Stimmbildnerin Christine Karolius unternahmen die Chöre dabei eine musikalische Zeitreise durch die fünf Jahrhunderte,
in denen die Stadtkirche in der heutigen Gestalt steht.
Denn auf dem Konzertprogramm stehen unter dem Motto „500 Jahre klingendes Gotteslob“ besonders populäre
und wirkungsvolle Werke der Kirchenmusik aus dem 16.-20.Jahrhundert.
Zwischen den Chorproben nutzten die Sänger die einladende Atmosphäre des Klosters sowie die landschaftlich reizvolle Umgebung zu Geselligkeit und Spaziergängen.
Froh gestimmt, von etlichen Ohrwürmern verfolgt und in Vorfreude auf das Konzert traten die Chormitglieder am Sonntagnachmittag die Heimreise an.
Der Vorverkauf für das Jubiläumskonzert hat begonnen. Karten gibt es zum ermäßigten Vorverkaufspreis von 12€ (Schüler: 8€)
bei den Mitgliedern der Kantorei und des Jungen Chores sowie bei Lotto Bensmann.


Über 70 Sängerinnen und Sänger bereiteten sich intensiv im Kloster Damme auf das bevorstehende Festkonzert zum 500.Geburtstag der Stadtkirche vor.




 

Westfälische Nachrichten:

Lobet den Herren mit Schwung

140 Sänger gestalten Gospelkonzert/Projektteilnehmer ernten langanhaltenden Applaus

von Gabriele Böhm

      Westerkappeln. Ein mitreißendes Gospelkonzert des Projektchors "The joyful Gospel Singers" erlebten am Sonntagnachmittag die Zuhörer in der
      vollbesetzten Stadtkirche. Die Veranstaltung bildete den Abschluss des Gospelworkshops, der evangelischen Kirchengemeinde.

       "Dies ist schon der achte Workshop mit Micha Keding und seinem Team," sagte Kreiskantor und Kirchenmusikdirektor Martin Ufermann in seiner
      Begrüßungsansprache. Insgesamt habe es in Westerkappeln schon zwölf derartige Trainingsprogramme gegeben. "Damit haben wir sozusagen
      schon im vorigen Jahrhundert angefangen." Seit Freitagabend habe man im Bonhoeffer-Haus geprobt. "Insgesamt waren 140 Sängerinnen und
      Sänger dabei", erläutert Ufermann im Gespräch.

      "Werbung müssen wir für den Kursus nicht mehr machen." Zwei Drittel der Teilnehmer kamen aus Westerkappeln und der näheren Umgebung,
      25 Mitwirkende waren zum ersten Mal dabei. Zwei haben bei sämtlichen Workshops mitgemacht.

      Eingeübt wurden Lieder aus dem von Micha Keding herausgegebenen Notenheft "Let´s sing", in dem der Diplom-Jazzmusiker im Auftrag der
      "Creativen Kirche" bekannte Gospels für Chöre neu un sehr ansprechend arrangiert hat. Es gibt auch bereits eine CD, auf der die Songs zu hören
      sind. Aber am meisten Spaß machen natürlich Live-Auftritte. Unter den swingenden Pianoklängen des souveränen Musikers Hilmar Kettwig zog
      der riesige Chor in die Kirche ein, bevor Evamaria Keding, die auch die Betreuung der Solisten übernommen hatte, "Open the eyes of my heart
      Lord" erklingen ließ. "Wir hatten eine wirkliche große Auswahl an Stimmen, die für Soloparts in Frage kamen," freute sich Keding.

      Besonders hervorzuheben ist sicherich die erst elfjährige Kripali Posnanski, die nicht nur  die jüngste Teilnehmerin war, sondern auch ihren Song
      "I believe", eine Eigenkomposition des Chorleiters, mitsamt Synkopen und sonstigen rhythmischen Hürden mit Bravour meisterte Trotz möglichen
      Lampenfiebers sang sie den Lobpreis im vorgesehenen langsamen Tempo.

      Auch für die weiteren Stücke "Sing a new song", "Lift your name on high", "Rain down", "Jesus is alive" und dem modernen Gospel "J-E-S-U-S", der
      wie ein Popsong aufgebaut ist, gab es von den Zuhörern Beiall und begeisterte Pfiffe.

      Mit "Ezulwini" ("In den Himmel zu Dir, da geht kein Sünder hinein") wurde auch ein traditioneller afrikanischer Gospel in neuem Arrangement vorge-
      tragen. Auch das Duett "I can´t keep it to myself" der Geschwister Keding und eine exstatische Soloeinlage des Pianisten Kettwig kamen sehr gut
      an.  "Es ist eine neue, moderne, fröhliche Form der Verkündigung der christlichen Botschaft", betonte Keding.

      Dem Chor, der in so kurzer Zeit sieben ganz unterschiedliche Songs erarbeitet und mit großartigem Engagement zu Gehör gebracht hatte, galten
      zum Schluss begeisterte stehende Ovationen, die noch zwei Zugaben nach sich zogen.

      Abschließend dankte Pfarrerin Sigrid Holtgrave allen Beteiligten, auch denjenigen "hinter den Kulissen", und insbesondere Martin Ufermann für die
      gelungene Veranstaltung.

      Im Jahr 2011 wird es ein Wiedersehen mit dem Team Keding geben.

 

Dienstag, 24. Februar 2009 Quelle: Westfälische Nachrichten (Westerkappeln)

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Westfälische Nachrichten:

Spaß am gemeinsamen Singen

Gospel-Workshop hat schon Tradition

von Dietlind Ellerich

      Westerkappeln. "Wo gibt es das, dass drei Generationen gemeinsam an einem Projekt arbeiten", schwärmt Kirchenmusikdirektor Martin Ufermann
      über die Atmosphäre des Westerkappelner Gospel-Workshops, der am vergangenen Wochenende das Haus Bonhoeffer in Beschlag nahm. Alter
      und Herkunft spielten keine Rolle, jeder der 140 Laiensänger ordne sich dem Chorgesang unter, "ein tolles Gemeinschaftserlebnis", zieht er ein
      positives Fazit der Veranstaltung, die seit 1998 fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders ist. "Es macht Spaß und befreit von allem, was ei-
      nen im Alltag belastet", sind sich Carina Bittner und Dorothee Lindemann einig, die beide von Anfang dabei sind. Auf das letzte Februarwochen-
      ende, den traditionellen Worshop-Termin, haben sich die Westerkappelnerinnen eingestellt, da wird dann auch schon mal etwas anderes ab-
      gesagt.

      Auch Musikpädagoge Micha Keding und seine Kollegen Evamaria Keding und Hilmar Kettwig, die die Jugendlichen, Frauen und Männer
      unter ihre Fittiche genommen haben, kommen immer wieder gerne nach Westerkappeln.

      "Hier ist alles immer sehr gut organisiert", lobt Keding, und ein Chor mit 140 Akteuren sei eine Größe, mit der man gut arbeiten könne. Moderne
      Gospels hat er am Wochenende mitgebracht, ein Notenbuch mit eigenen Kompositionen und Arrangements. "Es sind einfache Chorsätze, die
      Spaß machen - zum Singen und zum Hören", erklärt er, der von sich selber behauptet, kein toller Sänger zu sein Er sehe seine Aufgabe im päda-
      gogischen Bereich, "ich möchte den Leuten etwas beibringen, mit ihnen arbeiten", erläutert Keding. Mit den ersten Takten von "Sing a new song"
      springt der Funke über, die Begeisterung des Chorleiters für die Musik ist ansteckend. Auch wenn der Workshop für viele der erste Kontakt zum
      Chorsingen ist und nicht alle Noten können, hier scheut sich keiner, begeistert mitzusingen. Schließlich gehe es nicht um Perfektion, sondern um
      Spaß an den Liedern, betont Ufermann, "da bietet sich Gospelmusik einfach an".

      Am Samstagnachmittag werden die Solisten gecastet, die sich im Vorfeld des Workshops vorbereitet haben. Für diejenigen, die das Rennen
      machen, stehen am Samstagabend noch Solistenproben an.

      Ein Selbstläufer, für den man gar nicht mehr groß Werbung machen müsse, sei der Gospel-Workshop, freut sich Martin Ufermann, der mit den
      Sängern aus dem Jungen Chor und der Kantorei die Organisation übernommen hat, über die gute Resonanz. Um Nachwuchs braucht er sich
      keine Sorgen zu machen, stellt er mit Blick auf die vielen Jugendlichen, die auch an diesem Wochenende dabei waren, fest. Neben dem Spaß
      an der Musik sei auch der pädagogische Aspekt wichtig: "Leute, die singen, sind kommunikative soziale Wesen", weiß er aus seiner jahrelangen
      Arbeit.

      Gestern Abend präsentierten die Sängerinnen und Sänger in der Stadtkirche beim großen Abschusskonzert, was sie in den vergangenen drei Ta-
      gen gelernt haben.


Montag 23. Februar 2009 Quelle: Westfälische Nachrichten (Westerkappeln)

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 Westfälische Nachrichten:

 

"Singen macht die Seele frei"

Der Junge Chor Westerkappeln feiert sein 15-jähriges Bestehen

von Sonja Möller

 

Westerkappeln. Nach einem stressigen Arbeitstag ist der Akku bei vielen leer.
Abschalten ist angesagt. Zuhause locken Couch und Fernseher. Sich noch
aufzuraffen und aktiv zu werden, fällt da häufig schwer. Dass dies sich lohnt,
beweisen 70 Frauen und Männer im Jungen Chor Westerkappeln. Einmal
wöchentlich treffen sie sich für zwei Stunden im Haus Bonhoeffer, um
gemeinsamzu singen, neue Stücke mit Kreiskantor Martin Ufermann einzustu-

dieren und Spaß zu haben.
In diesem Jahr feiert der Junge Chor seinen 15. Geburtstag. Begonnen hat
alles 1992. Die Jugendkantorei war damals auf acht Sänger geschrumpft.
"Es war Zeit für einen Neuanfang", erinnert sich Martin Ufermann.
Der Kantor startete die Suche nach jungen Sängern, die Spaß an neuen
geistlichen Liedern, Gospels und Pop haben. Mehrere 25- bis 30-Jährige präsen-
tierten sich in bester Sinlaune, was Ufermann überraschte: "Eigentlich wird diese
Altersgruppe nachgesagt, sie sei singfaul."

Ganz anders der Junge Chor: Bereits am Buß- und Bettag 1992 trat dieser
zum ersten Mal in der Stadtkirche auf. Der Auftakt zu vielen unvergesslichen Kon-
zerten. Von geistlichen Liedern über Gospel bis hin zu Jazz, Swing und Pop - das
Repertoire des Jungen Chores umfasst heute eine große stilistische Bandbreite.
Jedes Jahr erarbeiten die Sänger ein musikalisches Groß-Projekt. Vielen im
Gedächtnis geblieben sind sicherlich die Gospelmessen von Ralf Grössler:
Angefangen hat es 2000 mit der "Missa Parvulorum Dei" gefolgt von der
"Mass of Joy" 2004 und "Our father in heaven" im Oktober dieses Jahres.

Im kommenden Jahr steht das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach
auf dem Programm. Zusammen mit der Kantorei und dem Orchester des
Goethe-Gymnasiums Ibbenbüren intonierte der Chor dieses klassische Stück
bereits 1998 und 2007 und bezauberte das Publikum. Bereits im Frühjahr gibt
es eine Neuauflage des Emmaus-Oratoriums.

Der Junge Chor ist mittlerweile in ganz Westfalen ein gern gesehener Gast.
Die Sänger traten beispielsweise 2001 beim ersten Westfälischen Presbyter-
tag in Dortmund auf, waren 2004 auf dem Westfälischen Kindergottesdienst-Tag
in Unna und gaben 2005 ein Gastspiel bei der Eröffnung der Westfälischen Landes-
synode in Bethel.

"Vielleicht sollten wir über die Investition in einen Tourbus nachdenken",
schlägt Thomas Ripsch mit einem Augenzwinkern vor. Er vertritt die Stimmen
Bass und Tenor im Chorrat, der die Belang der 70 Sänger koordiniert. Für
den Alt sind Karin Flügge und Astrid Hecht zuständig. Carina Bittner vertritt den
Sopran und ist eins der drei noch aktiven Gründungsmitglieder.
"Singen macht die
Seele frei und baut Stress ab", ist sich Martina Bierbaum sicher. Sie muss es wissen.
Seit 14 Jahren ist sie Teil des Jungen Chores. Dort schätzen die Mitglieder beson-
ders die intensive Stimmbildung. "Martin erklärt alles sehr anschaulich und moti-
viert uns, auch neue Töne in Angriff zu nehmen", lobt Carina Bittner. Den Fein-
schliff bekommen die Sänger auf dem jährlichen Chorwochenende.
"Wir haben uns toll weiterentwickelt", sind sich alle einig.

Seit 1997 ist der Junge Chor Ausrichter und Organisator des beliebten Gospelwork-
shops für jedermann. "Der ideale Einstieg ins Chorleben", ist sich Thomas Ripsch
sicher. Wer seine Stimme selbst einmal ausprobieren möchte, ist jederzeit willkommen.
Voraussetzungen gibt es keine. Weder ist es nötig, Noten lesen zu könen, noch
Englisch zu sprechen. "Bei uns muss auch niemand einzeln vorsingen", räumt Karin
Flügge mit einem Gerücht auf. Verstärkungen sind immer gern gesehen, besonders
Bass und Tenor sind für jede neue Stimme dankbar. Die 20 Männer müssen sich
immerhin gegen 50 Frauen "durchsetzten".

Freitag, 21. Dezember 2007 Quelle: Westfälische Nachrichten (Westerkappeln)

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 Westfälische Nachrichten:

 

"O du fröhliche" - Weihnachten kann kommen

Westerkappeln. Weihnachten kann kommen. In die richtige Stimmung ließen sich am Sonntag schon einmal zahlreiche Zuhörer in der Stadtkirche bringen. Dort fand das schon traditionelle "Festliche Weihachtskonzert im Kerzenschein" statt. Über 170 Mitwirkene sorgten für Vorfreude aufs Fest. Unter der Gesamtleitung von Kirchenmusikdirektor Martin Uferman sangen und spielten die Kantorei und das Flötenensemble der Stadtkirche, der Junge Chor und der Posaunenchor Westerkappeln sowie - unter Leitung von  Veronika Hoffstädt - der katholische Kirchenchor und der Flötenkreis "Leggiero". Vor allem die "Evergreens" der Weihnachtslieder luden die Besucher in der beinah vollbesetzten Stadtkirche zum Mitsummen und Mitsingen ein. Aber auch neue Advents- und Weihnachtsmusik stand auf dem Programm, wobei das mehrchörige Musizieren dabei wieder stimm- und klanggewaltige Höhepunkte setzte. Für Akteure wie Zuöhrer war es ein gelungener Abend. Reichlich Beifall zeigte, dass das Weihnachtskonzert auch im kommenden Jahr einen festen Platz im Veranstaltungskalender haben sollte.

Dienstag, 18. Dezember 2007 Quelle: Westfälische Nachrichten (Westerkappeln)

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 Westfälische Nachrichten:

 

Zusatzkonzert: Gospel-Rhapsodie mit Komponisten

Westerkappeln. Nach vier ausverkauften Konzerten in Westerkappeln, Osnabrück, Ibbenbüren und Mettingen gibt es nun eine gute Nachricht für alle, die seinerzeit keine Karten mehr für Ralf Grösslers Gospel-Rhapsodie „Our father in heaven“ bekommen haben: Kantor Martin Ufermann ist es gelungen, am Samstag, 17. November, um 20 Uhr eine zusätzliche Aufführung in der evangelischen Stadtkirche Westerkappeln zu organisieren.Als besonderen Clou konnte Ufermann für den umfangreichen Klavier- und Hammondorgelpart der Rhapsodie den Komponisten Ralf Grössler gewinnen. Außerdem wieder dabei: die schwarz-amerikanische Sängerin Joanne Bell, der Junge Chor Westerkappeln, der Ki-Pop-Chor Mettingen, das Orchester des Goethe-Gymnasiums Ibbenbüren (Einstudierung: Heiner Vornhusen) sowie eine professionell besetzte Bigband.Die Tontechnik wurde nach Angaben des Veranstalters gegenüber der Premiere weiter optimiert, so dass die Solo-Sängerin Joanne Bell, die ihre Zuhörer bei den ersten vier Konzerten bereits in ihren Bann zog, auf allen Plätzen gut zu hören sein werde.Karten für das Zusatzkonzert gibt es ab sofort zum Preis von 12 Euro (Schüler, Studenten 8 Euro) bei Lotto Bensmann in Westerkappeln (0 54 04/1876), Schreibwaren Gerbus in Mettingen (0 54 52/97 30 17) sowie im Musikhaus Bleker in Ibbenbüren (0 54 51/23 11). An der Abendkasse kosten die Karten (soweit noch verfügbar) 15 Euro (ermäßigt 10 Euro).

Dienstag, 06. November 2007 Quelle: Westfälische Nachrichten (Westerkappeln)

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 Einfach mitreißend

VON GERHARD BAUNE 
Quelle: Westfälische Nachrichten
21.10.2007



Foto: Sonja Möller

Westerkappeln. „Welcome to the jungle“, so nannten einst die „Guns’n Roses“ ihr vielbeachtetes Rockalbum,
das das tägliche hektische Gewusel des typischen Großstadtmenschen skizziert, eines Menschen, der, gezeichnet von der Modekrankheit „Terminitis“,
nicht mehr zur Ruhe, nicht mehr zu Geborgenheit, nicht zur Selbstfindung gelangt.
Mehr oder weniger findet sich ein jeder von uns in dieser Zwickmühle wieder, und schon die Bibel kennt dieses Gefühl der inneren Zerrissenheit.

 


Zur beschriebenen Thematik hat der Wildeshausener A-Musiker und Komponist Ralf Grössler eine Anzahl von Textstellen aus Altem Testament und Neuem Testament rund um das zentrale „Vater unser“ zusammengestellt. Und musikalisch entstand dazu im Jahre 2002 „Our Father in Heaven“, eine „Symphonische Rhapsodie“ rund um das bekannte Spiritual „Sometimes I feel like a motherless child“.


Dieses farbige und groß angelegte Werk erklang am Samstagabend zum Auftakt einer kleinen Reihe, die am vergangenen Sonntag in der Osnabrücker Lutherkirche fortgesetzt wurde am kommenden Wochenende in Ibbenbüren (Christuskirche, Samstag, 20 Uhr) und Mettingen (St. Mariä Himmelfahrt, Sonntag, 17 Uhr) zu Ende geführt wird.

Wieder einmal hat der nimmermüde Westerkappelner Kirchenmusikdirektor und Kreiskantor Martin Ufermann eine große Anzahl qualifizierter Vokalisten und Instrumentalisten zum gemeinsamen Musizieren finden und bündeln können.

Allen voran ist hier die Solosängerin Joanne Bell zu nennen, die nach dem Erfolg der „Mass of Joy“ hier zu Lande längst keine Unbekannte mehr ist. Hinzu traten ein bis zu fünfstimmig agierender großer Chor, ein großes Orchester sowie eine Band aus vier Saxophonen, Vibraphon, Pauke, E-Piano und Drums.

Die Chronistenpflicht endet mit der Benennung der aktuell Beteiligten: Goethe-Orchester Ibbenbüren (Einstudierung: Heiner Vornhusen), Junger Chor Westerkappeln und Ki-Pop-Chor Mettingen (jeweils Martin Ufermann), Christian Schauerte (E-Piano), Joachim Dölker (Drums), Johannes Wolf (Pauken), Julia Knollmann (Oboe) sowie Volker Winck, Markus Kröger, Johanna Maria Weglage und Wiebke Reese an den Saxophonen.

Damit ist aber die Seele des Werkes, die im Publikum erzeugte Stimmung in der Stadtkirche und die Art der Interpretation noch nicht angesprochen. Einfach ausgedrückt: Toll, mitreißend, klasse gemacht.

Du kannst dich als Zuhörer dem Schwung der „Rhapsodie“ nicht entziehen, weder die Musik selbst noch der antreibende Dirigent lassen dich da raus. In rascher Folge fliegen die vier Abschnitte dahin, sie nehmen dich mit, sie fesseln dich und nehmen dich gefangen.

Immer sind Augen und Ohren vollauf damit beschäftigt, dem Geschehen zu folgen, das von den insgesamt rund 180 Mitwirkenden in den Kirchenraum gezaubert wird: Präzise intonierend, vielleicht nicht immer „schwarz“ genug, aber sehr imposant im Fortissimo der große Chor, dazu diszipliniert und dezent in der Raumgebung für Solisten.

So jazzig-fetzig wie hier hat man auch das Goethe-Orchester lange nicht mehr gehört. Um das zu beherrschen, was „Our Father in Heaven“ so alles einfordert, bedarf es einer rhythmischen Sicherheit, die über bloßes Mitklopfen des Taktes weit hinausgeht.

Die Mitglieder des Orchesters stolperten über keine einzige Synkope, feilten jede Forcierung des Tempos so sorgfältig aus wie Martin Ufermann es einforderte und untermauerten akzentuiert den Mut zu Dissonanzen, die Rössler in den zweiten Satz hineingeschrieben hat.

Und dann erklang immer wieder – neben den professionell sicheren Pauken – das Instrument des Abends: Die von Julia Knollmann gespielte Oboe erfasste meisterlich das ganze Klangspektrum von verschnupft näselnd bis hin zu wehmütig klagend, egal ob solistisch oder im Zusammenspiel mit den Fundament legenden Saxophonen.

Gerade hier wird die musikalische Konstruktion deutlich, die dem Gesamtwerk zu Grunde liegt: Große, gewaltige und rhythmisch mitreißende Abschnitte wechseln sich ab mit ganz leisen, bewusst zaghaften und klagenden Pianoelementen.

Und nicht zu vergessen die vokale und auch optische- Attraktion der dahinfliegenden 90 Minuten: Joanne Bell hätte man gerne ein wenig technisch höher ausgesteuert erlebt, denn sie verfügt über eine immer leidenschaftlich mitgehende Stimme, egal ob diese nun gerade in andächtigem Gebet zu versinken scheint oder ihren Frust herausschreit.

Diese Frau, so schien es, kann jede Note aus ihrer Vorlage so umsetzen, dass nicht nur der geforderte Ton selbst hergestellt wird, sondern noch eine kurze Frequenzmodulation erfolgt, ohne den Nachbarton zu touchieren.

Unnachahmlich auch ihre Art der Färbung der so wichtigen „Blue Notes“, die ja für den Blues/Gospel-Bereich unverzichtbar sind. Dann, wie im Rausch, sind die vier Sätze vorbei, der Chor hat seinen mächtigen Schlussakkord gesetzt und die Sängerin ihr „Amen“ ausformuliert, das Publikum hat energisch stampfend oder per standing ovations Zugabe um Zugabe gefordert und erhalten, da nimmt man – als Happy End – die leisen, schwingend aufsteigenden Obertöne des Vibraphons mit nach Hause, als wollten diese wie ein Gebet sagen: „Welcome to Heaven“.
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Ein Gospel-Ereignis
Quelle: Westfälische Nachrichten
15.10.2007

Foto: Sonja Möller
Westerkappeln. 3000 begeisterte Zuhörer, fünf ausverkaufte Aufführungen der Gospelmesse „Mass of Joy“ mit der schwarz-amerikanischen Sängerin Joanne Bell – das war im Herbst 2004.

Nun kommt die temperamentvolle Gospel-Diva wieder ins Tecklenburger Land. Zusammen mit dem Jungen Chor Westerkappeln, dem Ki-Pop-Chor Mettingen, einer Bigband und dem Orchester des Goethe-Gymnasiums Ibbenbüren führt sie ein neues Stück von Ralf Grössler auf. Es ist die Gospel-Rhapsodie „Our father in heaven“, eine Vertonung des Vaterunser-Gebetes sowie weiterer Bibeltexte. Premiere ist am kommenden Samstag, 20. Oktober, um 19 Uhr in der Stadtkirche Westerkappeln.
 
Weitere Aufführungen folgen am Sonntag, 21. Oktober, ab 20 Uhr in der Lutherkirche Osnabrück, am Samstag, 27. Oktober, ebenfalls ab 20 Uhr in der Christuskirche Ibbenbüren und am Sonntag, 28. Oktober, ab 17 Uhr in der kath. Kirche St. Mariae Himmelfahrt in Mettingen-Schlickelde (wegen der Bauarbeiten nicht, wie auf den Plakaten angekündigt, in der Kirche St. Agatha).

Musikalisch steht das alte Spiritual „Sometimes I feel like a motherless child“ im Vordergrund des groß angelegten, von der Melodik und dem „Groove“ des Jazz und der Gospelmusik geprägten Werkes.

Zu der umfangreichen, oftmals improvisatorisch ausgerichteten Solopartie von Joanne Bell tritt der mit gut 120 Sängern besetzte, fünfstimmige Chor. Vier Saxophone, jeweils drei Trompeten und Posaunen, Schlagzeug, Klavier und Vibraphon bilden die Bigband. Klanglich wird sie ergänzt durch ein klassisches Sinfonieorchester mit Oboe, Streichern und Pauken.

Inhaltlich beschäftigt sich Ralf Grössler mit der Frage, wo der moderne Mensch in der Hektik der Kommunikationsgesellschaft seine tiefste, letzte Geborgenheit finden kann. Zwischen dem Hin- und Hergerissensein, der Vereinsamung, den leisen und lauten Hilfeschreien über die Suche nach Halt, nach Zuwendung und Gottvertrauen bis hin zum jubelnden Gotteslob reicht die weite Spanne menschlicher Gefühle und Lebensäußerungen, die in diesem kontrastreichen Werk zum Klingen kommen. Klanggewalt, Rhythmen zum Mitswingen und Gänsehautgefühl dürften auch bei diesem Konzertprojekt wieder garantiert sein.

Die künstlerische Gesamtleitung hat der Kantor der Westerkappelner Stadtkirche Kirchenmusikdirektor Martin Ufermann.

Eintrittskarten für die vier Konzerte gibt es noch zum Preis von zwölf Euro (Schüler und Studenten: acht Euro) bei Lotto Bensmann in Westerkappeln, im Musikhaus Bleker in Ibbenbüren sowie bei Schreibwaren Gerbus in Mettingen. Für das Osnabrücker Konzert sind darüber hinaus Karten im Musikhaus Bössmann sowie im Gemeindebüro der Lutherkirche erhältlich. An der Abendkasse kosten die Karten, sofern noch vorhanden, 15 Euro (ermäßigt zehn Euro).

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Westfälische Nachrichten vom 12.01.2007:

Quelle: WN 12.01.2007

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WN Dezember 2006 

 

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WN Oktober 2006

 


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WN Oktober 2006:

 


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Neue Westfälische 20.09.06:

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Engerscher Anzeiger / Westfalenblatt 19.09.06:

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Neue Westfälische 18.09.06:

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Westfälische Nachrichten:

Beschwingt in ein neues Jahr voller Höhepunkte

Westerkappeln. Rückblick und Ausblick hielten die rund 60 Mitglieder des Jungen Chores am Mittwochabend im Haus Bonhoeffer. Chorleiter Martin Ufermann erinnerte zunächst an 16 Auftritte des Chores im vergangenen Jahr. Besondere Highlights waren dabei das Konzert mit der Bigband des KVG-Gymnasiums Mettingen, die drei Abschlusskonzerte des Gospelworkshops, das Weihnachtskonzert sowie die Konfirmationsgottesdienste.
Zusammen mit Pfarrer Reiner Ströver dankte Ufermann den Chormitgliedern für ihren engagierten Einsatz bei vielen Anlässen, die durch den schwungvollen Gesang des Chores eine besondere Note erfahren hätten.
Auch im Jahr 2004 stehen attraktive Projekte auf dem Chor-Programm: im Juni ist der Junge Chor zur musikalischen Ausgestaltung des Westfälischen Kindergottesdiensthelfertages in Unna eingeladen, zu dem über 1200 Teilnehmer erwartet werden.
Schon Tradition ist die Ausrichtung des Westerkappelner Gospelworkshops, der wieder am letzten Februarwochenende stattfindet und mit einem großen Gospelkonzert seinen Abschluss findet.
Die Mitwirkung bei den beiden Konfirmationsgottesdiensten in der Stadtkirche sowie bei der Silbernen Konfirmation ist ebenso wieder geplant wie die Mitwirkung beim
Weihnachtskonzert und der Christvesper am Heiligabend.
Höhepunkt im neuen Jahr wird sicherlich die Teilnahme am großen Chorprojekt Gospelmesse sein. Zusammen mit dem Ki-Pop-Chor Mettingen und der Kantorei der Stadtkirche Westerkappeln wird Ende September diesen Jahres Ralf Grösslers Messe der Freude in Westerkappeln, Ibbenbüren, Mettingen und Osnabrück zur Aufführung gebracht. Zusammen mit hochkarätigen Solisten werden rund 200 Mitwirkende dieses mitreißende, doppelchörige Werk zum Klingen bringen.
Wer sich als Sänger daran beteiligen möchte, kann sich jetzt dem Jungen Chor anschließen. Er probt immer mittwochs (außer in den Ferien) um 20 Uhr im Haus Bonhoeffer. Weitere Infos gibt es bei Martin Ufermann, Telefon 05404/6766.

Freitag, 16. Januar 2004 | Quelle: Westfälische Nachrichten (Westerkappeln)

 
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 Westfälische Nachrichten:

 

Es war ein großartiges Erlebnis

Westerkappeln/Unna. Großer Auftritt für den Jungen Chor Westerkappeln in der Erich Göpfert-Stadthalle in Unna: vor über 1300 Teilnehmern des Westfälischen Kindergottesdiensttages gestaltete er am Sonntag die Abschlussveranstaltung musikalisch aus.
Mit zehn Liedern und Gospels sorgte er für eine ausgelassene, fröhliche Stimmung in der Halle. Chorleiter Martin Ufermann lud die große Zuhörerschaft zum Mitsingen und Mitklatschen ein. So sprang der Funke der Begeisterung schnell auf die bunt gemischte Teilnehmerschaft aus der gesamten westfälischen Landeskirche über.
Am Morgen war der kleine Kirchentag in Anwesenheit von Präses Buß mit einem Gottesdienst eröffnet worden. In zahlreichen Workshops wurde dann das Thema das Tages Erzähl mir deine Träume Gott auf der Spur bearbeitet. Von einer Erzählwerkstatt über zahlreiche kreative Angebote bis zur Body-Percussion reichte die Palette der Angebote.
Auch der Junge Chor gestaltete mit seinem Leiter einen Workshop. Rund 100 Teilnehmer erzählten dabei Mit Herzen, Mund und Händen im Gospel-Groove von der frohen Botschaft der Bibel.
Auf einem großen Markt der Möglichkeiten stellten Kindergottesdienstarbeitskreise ihre Projekte vor. Es war ein großartiges Erlebnis so das einhellige Urteil der Chormitglieder, als ihr Bus abends wieder Westerkappeln erreichte.

Dienstag, 22. Juni 2004 | Quelle: Westfälische Nachrichten (Westerkappeln)

 

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